Pokertutorial

Das populäre Pokerspiel

Der Begriff „Poker“ beeinhaltet inzwischen schon eine sehr große Anzahl an Varianten. Den Erzählungen zufolge wurde das Pokerspiel schon sehr früh erfunden und auch immer gerne gespielt. Vor allem Soldaten nutzen das Kartenspiel als Zeitvertreib. Aus einer ganz einfachen und unscheinbaren Pokervariante wurde ein Spiel, das Massen begeistert. Poker ist mehr, als nur an einem Tisch zu sitzen und sich mit den eigenen Karten zu beschäftigen. Geschicklichkeit, gute Menschenkenntnis und die Fähigkeit, mit diesen Karten umzugehen, machen dieses Spiel so reizvoll.

Egal, welche Variante sich gerade anbietet oder gespielt wird: Jede hat ihren ganz eigenen Reiz und ihre eigenen Regeln. Das Spiel boomt und die Menschen können gar nicht genug vom Pokern bekommen. Poker ist jedoch, wenn es richtig beherrscht wird, mehr als ein Glücksspiel. Das Berechnen der Wahrscheinlichkeiten und das Ausspielen der Gegner füllen die Kassen der guten Spieler. Jeder, der sich an einen Pokertisch setzt, sollte sich jedoch vorher mit den Regeln vertraut machen. Zu den inzwischen weit über hundert verschiedenen Varianten gibt es auch unzählige Regeln, die am Pokertisch beachtet werden sollen.

Texas Holdem – Was verbirgt sich dahinter?

Die beliebteste und auch meist gespielte Poker Variante ist Texas Holdem. Vor allem bei Anfängern findet dieses Spiel großen Anklang. Aber auch diese sollten vor Beginn des Spiels die Regeln kennen, um am Tisch nicht unangenehm aufzufallen. In der Regel werden die meisten Pokervarianten mit einem Kartendeck mit 52 Karten gespielt. Ist das Deck vollständig und unversehrt, so wird in vielen Pokervarianten die Position des Dealerbuttons bestimmt. Wurde die höchste Karte ermittelt, so erhält dieser Spieler den Button und sitzt somit in dieser Hand in der besten Position.

Auch der Big Blind und der Small Blind werden bei den meisten Varianten festgelegt. Diese folgen im Uhrzeigersinn nach dem Dealerbutton. Diesen Zwangseinsätzen kann sich kein Spieler entziehen. Sie müssen bezahlt werden. Wird jedoch 7-Card-Stud gespielt gibt es keine feste Position für die Zwangseinsätze. Die Reihenfolge des Setzens wird hier durch die gezeigten Karten festgelegt. Statt den Blinds zahlt der Spieler bei dieser Variante jedoch Ante. Dieses muss jeder Spieler bezahlten, bevor die Hole Cards ausgeteilt werden.

Der Spielverlauf

Hat der Spieler seine Karten vom Dealer erhalten, ist dieser verpflichtet, seine Hände zu schützen. Er allein ist dafür verantwortlich, dass niemand außer ihm die Karten zu Gesicht bekommt, während diese noch aktiv sind. Allen aktiven Spielern stehen nach der Entscheidung, in dieser Runde zu bleiben, mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können den Grundeinsatz des Big Blinds bezahlen und erhöhen. Die Höhe einer Raise, einer Erhöhung, variiert von Spiel zu Spiel.

So darf bei einem Limit Spiel nur bis zu einer bestimmte Höhe geraist werden. Beim No Limit Spiel hingegen ist die Höhe unbegrenzt. Der Spieler kann somit auch seine noch vorhandenen Chips auf einmal in die Mitte schieben. Jede Variante hat ihren Reiz, dennoch gilt bei jeder, Übung macht den Meister. Je mehr geübt wird, umso sicherer ist der Umgang mit den Karten und den Regeln des Spiels. Das Spielen mit Spielern, die das Regelwerk der jeweiligen Variante beherrschen, kann daher ein wahres Vergnügen sein.

Rangfolge der Pokerblätter – von der High Card zum Royal Flush

Die Rangfolge der Blätter beim Poker ist streng festgelegt; es sind immer Kombinationen aus höchstens fünf Karten. Die niedrigste Hand, die ein Spieler haben kann, ist eine so genannte Highcard. Er hat es nicht geschafft, sich ein gutes Blatt zusammen zu stellen und somit zählt nur seine höchste Karte, zum Beispiel King high, also höchste Karte König. Das nächste Blatt, ein Paar oder „Pair of“ besteht aus zwei gleichen Karten, also beispielsweise zwei Achten, zwei Damen oder zwei Assen. Wie in der Kartenwertigkeit, übertrifft hier das Neuner-Paar das Paar Achten und so weiter.

Die nächstbessere Hand, die man zeigen kann, sind Two Pair, als zwei Paare. Zwei Asse und zwei Zweien sind hier besser, als zum Beispiel die Kombination aus Königen- und Bubenpaar, weil einfach das höhere Pärchen hier den Ausschlag gibt. Der Drilling, auch Set genannt, ist schon eine sehr gute Pokerhand. Hier schafft man es, während der Tauschphase, oder beim Holdem von Flop bis River, drei gleichwertige Karten zu sammeln. Der Weg zum Full House ist nicht mehr weit, doch sollte man nicht allzu viel riskieren, um es vielleicht noch zu bekommen.

Es wird anspruchsvoller

Es gibt noch viele Hände, die das an sich gute Set noch schlagen können. Es ist selbstverständlich, dass ein Vierer Drilling von einem Set aus drei höheren Karten übertrumpft wird. Nicht selten müssen sich aber drei Asse einer Straße oder einem Flush beugen. Eine Straße oder auch Straight genannt, ist die nächsthöhere Kartenkombination. Hierzu müssen fünf direkt aufeinander folgende Karten gesammelt werden. Hat ein Spieler am Tisch die Straße von der Drei bis zur Sieben, kann er von jeder anderen Straße, die in die höheren Kartenwertigkeiten reicht, geschlagen werden.

Die Straße zum Sieg

Mit einer Straße werden sich nicht viele Spieler aus dem Spiel verabschieden, es sei denn, zum Beispiel beim Holdem, ist ein Flush schon sehr offensichtlich. Der einfache Flush besteht aus fünf Karten der gleichen Farbe, wobei die Kartenwertigkeiten erst dann eine Rolle spielen, wenn ein weiterer Spieler am Tisch ebenfalls dieses Blatt aufweist. Dann zählt die Hand als Siegerhand, die die höchste Karte enthält. Hat ein Spieler zum Beispiel ein Flush mit dem Pik König, der andere aber mit der Dame, siegt der Spieler mit dem King auf der Hand.

Die höchsten Blätter

Der Sonderbegriff Nuts Flush bezeichnet die Flush-Hand mit der As, also den höchsten einfachen Flush. Unterbrochen wird die Folge der Flushhände nun noch vom Full House und dem Vierling. Vor Straight Flush und Royal Flush steht im Ranking diese bekannte Hand, die aus einem Drilling und einem Pair besteht. Der Vierling ist eine sehr seltene Hand; noch seltener gibt es den Royal Flush, der ein Straight Flush von der Zehn zur As in einer Farbe ist. Ein einfacher Straight Flush bezeichnet fünf aufeinander folgende Karten in einer der Spielfarben Pik, Kreuz, Herz oder Karo.

Pokerarten – das Spiel der beinahe unbegrenzten Möglichkeiten

Viele Anfänger beschränken sich in der ersten Zeit überwiegend auf die Variante Texas Holdem. Dennoch gibt es unzählige weitere Variationen, die ebenfalls reizvoll sein können. Allen voran 7-Card-Stud. Diese Art von Poker wird gerne als Königsdisziplin bezeichnet. Bei ihr braucht der Spieler sehr viel Konzentration und ein gutes Gedächtnis. Der Spieler erhält die ersten drei Karten verdeckt. Diese muss er auch nicht zeigen.

Seine nächsten drei Karten werden jedoch offen ausgeteilt. Steigt somit ein Spieler aus, der bereits zwei offene Karten hat, so ist es wichtig, dass man sich diese merkt. Diese bereits gefoldeten Karten beeinflussen eventuell die eigene Hand. Dies ist auch der Scheitelpunkt in diesem Spiel. Es dauert sehr lange, bis man sich diese Eigenschaft antrainiert hat. Dies ist mit ein Grund, wieso sich nur wenige Anfänger an diese Variante heranwagen.

Texas Holdem als Einstiegsvariante

Sie sitzen deshalb eher beim Texas Holdem. Bei dieser Variante gibt es für jeden Spieler zwei Hole Cards. Zu diesen beiden Karten kommen dann in drei Etappen noch fünf weitere Karten auf den Tisch. Diese sind für alle Spieler. Jeder, der sich noch in der Hand befindet, kann sich aus den fünf Gemeinschaftskarten und seinen beiden Karten die besten fünf auswählen. Es zählen jedoch immer nur die besten fünf Karten. Die zwei anderen fallen somit heraus und werden nicht berücksichtigt. Diese Variante ist grundsätzlich schnell zu erlernen und deshalb auch so beliebt.

Omaha – eine Abwandlung von Texas Holdem

Eine ähnliche Variante ist Omaha. Entscheidet sich ein Spieler für diese Variante, sollte er sich vorher über die Setzregeln informieren. Omaha kann in der Hi-Lo Variante oder in der High Variante gespielt werden. Oftmals sind Spieler mit den verschiedenen Setzarten überfordert. Ist der Umgang mit dem Setzverfahren noch nicht so gefestigt, bietet es sich an, eine andere Variante zu versuchen. Ständiges Nachfragen oder falsches Setzen kann auf Dauer zu einer schlechten Stimmung am Tisch führen. Die besten Casinos auf Online Casino Test

Bei Omaha werden einem Spieler vier Hole Cards ausgeteilt. Von diesen vier Karten darf er jedoch nur zwei verwenden. Genau wie bei Texas Holdem erscheinen den Spielern fünf Gemeinschaftskarten. Die Omaha Spieler müssen jetzt zu diesen fünf Gemeinschaftskarten zwei Karten aus ihren eigenen Hole Cards wählen. Dies ist der einzige größere Unterschied zwischen Omaha und Texas Holdem, abgesehen von den Setzregeln.

Weitere Spielvarianten

Five Card Draw Poker zählt zu den Klassikern. Bei dieser Variante erhält jeder Spieler fünf eigene Karten. Diese bleiben verdeckt und werden erst beim Showdown gezeigt. Es gibt keine Gemeinschaftskarten, wie bei anderen Varianten. Dieser Umstand sorgt dafür, dass bei Five Card Draw auch sehr viel Glück mit im Spiel ist. Keiner der Spieler kennt auch nur eine Karte seines Gegners. Dies macht es sehr schwer, die Hand seines Gegners einzuschätzen.

Auch einige weitere Varianten, wie Razz, oder gar Horse, sind inzwischen sehr beliebt und bei den Spielern eine willkommene Abwechslung zu den gängigen Spielen. Besonders erheiternd kann Blind Mans Bluff werden. Jeder Spieler drückt seine eigenen zwei Hole Cards offen auf die Stirn. Somit kennt jeder zwar die Karten seiner Gegner, jedoch nicht die Eigenen. Dies kann sehr lustig für alle Beteiligten werden.

Rechtliche Aspekte: Das Gesetz vs. Poker

Poker erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Dies hat jedoch nicht nur positive Folgen, sondern auch negative. Vor allem in Deutschland gibt es inzwischen sehr große Einschränkungen beim . Viele kleinere Pokervereine, die kleine Turniere oder regelmäßige Pokertreffen veranstaltet haben, wurden drastisch eingeschränkt; viele von ihnen sogar ganz geschlossen. Durch die vielen neuen Regelungen, die inzwischen in Deutschland bestehen, ist es sehr schwierig, noch Pokerturniere außerhalb eines Casinos zu veranstalten. Sogar in diesen kann es manchmal zu Unstimmigkeiten kommen, wenn es darum geht, was erlaubt ist und was nicht.

Da diese Gesetze so undurchsichtig und für viele Spieler kaum zu verstehen sind, versuchen viele Spieler ihr Glück im ausländischen Online Casino. In den angrenzenden Nachbarländern, zum Beispiel in Österreich oder der Tschechei ist es in den Casinos unbegrenzt möglich zu pokern. Dort boomt das Geschäft und die Unternehmer freuen sich natürlich auch über die zahlreichen Besucher aus Deutschland. Ist es einem nicht möglich, eine Reise ins Ausland anzutreten, sollte er sich über die Gesetzgebung in Deutschland vorab sehr genau informieren. Vor allem private Pokerrunden in Deutschland können einem schnell zum Verhängnis werden.

Privat pokern – aber richtig!

Ist der Drang nach einer privaten Runde vorhanden, so ist es wichtig, die gesetzlichen Regelungen dafür zu kennen. Private Pokerrunden dürfen in Deutschland nur zufällig stattfinden. Lädt man dazu explizit seine engsten Freunde ein und trifft sich mit diesen jeden Freitag, ist dies schon nicht mehr erlaubt, da dies kein zufälliges Aufeinandertreffen ist, sondern ein regelmäßiges Date zum Pokern. Der Reiz am Pokern liegt natürlich nicht nur im Spiel selbst, sondern auch im Gewinn. Jeder möchte mit etwas mehr Geld im Geldbeutel nach Hause gehen, als er gekommen ist. Aber auch hier hat der deutsche Staat genaue Vorstellungen. In privaten Runden wird das Spielen um Geld sehr stark eingegrenzt. Nimmt man es ganz genau, so darf überhaupt nicht um Geld gespielt werden.

Regelungen für Turniere

Dies gilt aber auch für Turniere außerhalb des Casinos. Auch auf diesen dürfen keine Geldpreise ausgespielt werden. Gutscheine und andere Sachpreise sind jedoch hier erlaubt. Diese müssen aber ganz genau festgelegt und nachweisbar sein. Kein Schritt darf bei einem Turnier ausgelassen oder übersehen werden. Dies kann sehr schnell zum Abbruch des Turnieres führen. Auch der Buy-in für Turniere in Deutschland ist inzwischen genau festgelegt worden. Jeder Spieler, der an einem Turnier teilnehmen möchte, darf nur einmal spielen und sich somit auch nur einmal einkaufen.

Dies heißt im Klartext, dass jeder Spieler eine gewisse Anzahl an Chips erhält. Sind diese nicht mehr in seinem Besitz, so muss er das Turnier verlassen und kann keine neuen Chips nachfordern. Befindet sich der Spieler in einem Casino, ist das Nachkaufen möglich. Auch der Buy-in kann in einem Casino variieren. Bei einem öffentlichen Turnier außerhalb eines Casinos darf der Buy-in 15 Euro nicht überschreiten. Um alles genau richtig zu machen und keine illegalen Runden zu betreiben ist es von Vorteil, sich vorher beim zuständigen Amt die notwendigen Informationen zu besorgen.

Poker – vom Hinterzimmer zum Präsentierteller

Trotz oder vielleicht gerade wegen der strengen gesetzlichen Bestimmungen ist das Pokern heute beliebter als eh und je. Große Namen, wie Doyle Brunson sind allseits bekannt; nicht nur online, sondern auch privat und in Casinos wird gepokert, was das Zeug hält. Der Weg, den das Pokerspiel gehen musste, um zum Hype zu werden, war lang und beschwerlich. Schon immer war etwas Anrüchiges an diesem, als reines Glücksspiel verschrienen, Zeitvertreib. Was auch immer mit dem Poker in Zusammenhang gebracht wurde, fand in Krimis, in Western, immer aber in verrauchten Kaschemmen oder verbotenen Hinterzimmern statt. Das Klischee hält sich bei älteren Generationen zum Teil bis heute, dass Pokerspieler mit Sucht und Geldsorgen zu kämpfen haben, Mord und Totschlag die Konsequenzen sind und anständige Leute das Spielen besser unterlassen.

Poker als Allerweltszeitvertreib

Heute sitzen junge und ältere Menschen am Tisch, setzen und spielen nach Herzenslust oder konzentrieren sich darauf, ein Turnier gewinnen zu können. Pokersets werden in allen Supermärkten und im Internet verkauft, damit die begeisterten Anhänger des Spiels auch Zuhause ohne einen professionellen Dealer agieren können. Das Spielen um Geld ist hier Nebensache, es geht um den Spaß an der Freude. Nicht zuletzt durch die zahllosen Möglichkeiten, im World Wide Web auf einschlägigen Seiten pokern zu können, wurde das Spiel immer beliebter und letztendlich auch gesellschaftsfähig, auch wenn die Gesetzgebung hier starke Einschränkungen auferlegt.

Viele Spieler haben Zuhause ihre eigenen Chips, hochwertige Karten und natürlich auch einen so genannten Card Guard, mit dem sie ihre Karten schützen können. Diese Medaillen oder Figürchen werden gleichzeitig als Talisman verwendet; selbstverständlich werden sie auch zum treuen Begleiter bei jedem Besuch im Casino oder auf einem der selten gewordenen öffentlichen Turniere in Deutschland. Pokerreisen sind sehr stark im Kommen. Nicht nur die benachbarten Länder in der EU, allen voran Tschechien und Österreich erleben einen wahren Poker Tourismus. Manche leidenschaftliche Spieler verwirklichen sich auch den Traum, wenigstens einmal im Leben im Spielerparadies Las Vegas pokern zu gehen.

Poker gehört zur Normalität

Man schämt sich nicht, ein den Menschen eindeutig als Pokerspieler ausweisendes T-Shirt zu tragen. Auch Base-Caps, Ringe und Armbänder, neben vielen anderen Accessoires, werden nicht nur mit Begeisterung gekauft, sondern auch gerne zur Schau gestellt. Abendliche Stunden vor dem Rechner, um beim Online Poker zu üben sind nur die eine Sache. Wer wirklich Begeisterung für das Pokern empfindet, muss sich nicht schämen, dies auch auszuleben. Er wird Freunde finden, Erfolge in Turnieren ganz öffentlich genießen können und ganz sicher nicht mehr Zuflucht in einem Hinterzimmer suchen. Ausnahmen sind hier die wirklich illegalen Spiele um Mengen von Geld, bei denen wirklich ganze Besitztümer verloren werden und die Spieler am Rande des finanziellen Ruins stehen. Wer aber aus Spaß oder aus Freude an legalen Erfolgen pokert, weiß, dass Pokern Geist und Konzentration fordert und nichts anderes ist, als aus Vergnügen angewandte Mathematik.

Poker Spielen ohne Grenzen

Jeder, der sich mit dem Spiel näher beschäftigt und sich in diesem Klientel aufhält, wird auch mit der Zeit ganz schnell feststellen, dass es in jeder Region sehr viele, vor allem private Pokerrunden gibt. Ist ein Spieler erstmal in so eine Gruppe integriert, kann er sich wahrscheinlich jeden Tag an einen Pokertisch setzen und seiner Leidenschaft nachgehen. Jedoch bleibt die Frage nach der Legalität offen. Viele private Runden sind deshalb auch sehr versteckt und unbekannt, weil viele Spieler wissen, dass es in Deutschland nicht gestattet ist. Als Pokerspieler muss man sich aber nicht zwangsläufig auf dieses Niveau begeben, um Poker spielen zu können. Das Onlinespiel kann mit Spielgeld oder Echtgeld gespielt werden.

Turnierveranstaltungen finden

Es gibt auch sehr viele große Turniere, auf denen gespielt wird; oft bis zum bitteren Ende. Manchmal gibt es im Internet ganz spezielle Seiten, auf denen alle Turniere in der Region verzeichnet sind. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass ein Besuch bei einem Turnier schon ausreicht, um weitere Termine herauszufinden. Auch hier gilt das Prinzip: Eine Hand wäscht die Andere. Die Veranstalter ziehen durch diese Methode die Spieler zu anderen Turnieren. Diese Turniere sind mit einem Buy-in von 15 Euro auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich und auch in ganz Deutschland vertreten.

Mehr Risiko im Casino

Ist einem jedoch der Einsatz zu wenig, oder der Preis nicht attraktiv genug, so besteht immer noch die Möglichkeit im Casino Poker zu spielen. In diesen werden Multi-Table-Turniere, Sit ´n´ Go und auch Cash-Games angeboten. Die Begrenzung von 15 Euro besteht hier nicht.

In diesen Casinos ist das Spielen als Anfänger und als Profi möglich. Jeder, der sich weiß zu benehmen, kann dort seine Fähigkeit zum Besten geben. In den meisten Fällen befinden sich jedoch private Spieler in den Casinos und auch auf den privaten Veranstaltungen nehmen oftmals nur auf persönliche Einladung hin Profispieler teil. Profispieler zu werden ist beim Pokern ein sehr schwerer und harter Weg. Las Vegas ist die Anlaufstelle für jeden Profi. Vor allem bei der WSOP sind diese anzutreffen. Hat ein Spieler erstmal ein Armband gewonnen, so zählt er in den Pokerkreisen schon zu den Profis. Aber auch die EPT oder WPT ziehen die Profis an.

Geld verdienen mit Poker

In den meisten Fällen wollen diese jedoch mit den Karten ihr Geld verdienen. Dies ist bei einem Turnier weniger lukrativ als beim Cash-Game. Deshalb bevorzugen viele Profispieler das Cash-Game. Um aber richtig gut Poker spielen zu können, gehört mehr dazu, als einen Glückstreffer bei einem Turnier zu landen. Spielerfahrung und Können gehören ebenfalls dazu.

Das Recht Poker zu spielen hat jedoch jeder, der gerade spielen möchte. Grundsätzlich sollte aber das Bankroll nicht überschritten werden, um böse Überraschungen und gähnende Leere auf dem Konto zu vermeiden. Egal, ob ein Spieler in Deutschland, Österreich, Amerika oder im Internet pokert, um Profi zu werden muss er das Spiel beherrschen. Gepokert werden kann auf der ganzen Welt. Dieses Spiel verbindet Nationen, ob nun privat, im Casino oder online.