Blackjack – Favorit der Spielbanken

Eines der beliebtesten Online Casino Glücksspiele ist Blackjack. Es zählt zu den meistgespielten Kartenspielen, wie auch Poker innerhalb von Spielbanken und anderen Online Casino. Der Ursprung dieses Spiels geht auf ein französisches Kartenspiel namens „Vingt et un“ zurück, was übersetzt 21 oder „17 und vier“ heißt. Jedoch werden auch Verwandtschaften zu anderen Kartenspielen vermutet. Blackjack ist außerdem auch bei Jüngeren sehr beliebt, weil die Regeln leicht verständlich sind und auch Neulinge rasch den Spielablauf verinnerlichen können. Das Ziel ist es, die Bank zu besiegen. Jeder Spieler und die Bank erhalten dazu Karten, deren Gesamtwert nicht die berüchtigten 21 überschreiten darf. Um sowohl der Bank als auch die Spieler mit gewissen Einschränkungen auszustatten, wurde natürlich ein Regelwerk aufgestellt.

Die Kartenwertigkeit

Bei Blackjack versuchen die Spieler mit ihrer Hand mehr Punkte zu erzielen, als die Bank, ohne jedoch den maximalen Wert zu überschreiten. Jede Karte besitzt einen bestimmten Wert, welcher selbstverständlich bekannt sein muss, um Blackjack erfolgreich zu spielen. Die Asse zählen entweder einen oder elf Punkte. Die Entscheidung liegt dabei beim Spieler, wobei beim Betrachten der Hand das Ass normalerweise die passende Wertigkeit automatisch einnimmt. Die Bildkarten Bube, Dame, König haben den Wert 10 und alle Zahlkarten zählen so viele Punkte, wie der aufgedruckte Wert angibt. Zu Beginn jedes Spiels erhält jeder Spieler zunächst zwei offene Karten und die Bank eine offene.

Sieg und Niederlage

Es gibt beim Blackjack mehrere Möglichkeiten, wie der Spieler gewinnen und verlieren kann. Eine Niederlage muss der Spieler beispielsweise immer dann hinnehmen, wenn er sich überkauft. Dies bedeutet, dass die Wertigkeit seiner Hand den Grenzwert die 21 überschreitet. Natürlich verliert er auch immer dann, wenn er nicht gewinnt. Der Spieler gewinnt dann, wenn die Bank sich überkauft hat, sein Punktwert, den der Bank überschreitet (sofern er sich nicht überkauft) oder er ein Blackjack erzielt, wenn die Bank keinen hat. Ein Spieler hat ein Blackjack, wenn sein Punktwert, genau 21 ist, ohne dass er eine Karte zusätzlich erworben hat. Er muss also mit seinen ersten beiden Karten einen Wert von 21 erzielen.

Der Ablauf des Spiels

Vor dem Spielbeginn gilt es, die Einsätze zu setzen. Diese werden in den Kasinos in die entsprechenden Felder gesetzt und bewegen sich in dem preislichen Rahmen, welcher von den Spielbanken festgelegt ist. Die Setzfelder werden „Boxes“ genannt und können auch von anderen Personen mitbenutzt werden. Die Spieler dürfen also auch in anderen als in ihren eigenen „Boxes“ setzen, haben jedoch keinerlei Mitbestimmungsrecht beim Vorgehen des Boxinhabers. Weiterhin gilt es zu beachten, dass die „Boxes“ nicht das vom Kasino festgelegte Limit überschreiten. Wenn der Inhaber also bereits das Limit setzt, haben die anderen Spieler keinerlei Möglichkeit, in dieser Box mitzusetzen.

Nachdem alle Einsätze getätigt wurden, beginnt der Kartengeber die Karten zu verteilen. Dieser wird auch Croupier oder Poker Dealer genannt. Zunächst erhält jeder eine offene Karte dies gilt sowohl für die Spieler als auch für die Bank nach dem ersten Durchgang erhält jeder Spieler jeweils eine weitere offene Karte. Die Bank behält jedoch nur die eine.

Der Spieler, welcher sich links vom Poker Dealer befindet, beginnt nun mit seinem Spielzug, in welchem er weitere Karten verlangen kann, bis er der Meinung ist, dass der Wert hoch genug ist. Sobald er keine weitere Karte wünscht, beginnt der nächste Spieler einen Zug. Wenn ein Spieler durch die Zusatzkarten jedoch die 21 überschreitet, hat er sofort verloren und seine Karten sowie sein Einsatz werden vom Croupier eingezogen. Für die verschiedenen Vorgänge gibt es selbstverständlich auch unterschiedliche Begriffe, welche sich gefestigt haben. Beispielsweise wird das Verlangen nach einer weiteren Karte mit „hit“ oder „carte“ betitelt. Wenn ein Spieler keine Karte mehr erhalten möchte, dann wird dieser Vorgang als „stay“ oder „reste“ bezeichnet. Das Überkaufen trägt den Titel „bust“.

Wenn alle Casino Spieler ihre Züge beendet haben und die gewünschte Kartenanzahl besitzen, dann zieht der Croupier eine zweite Karte für die Bank. Wenn diese beiden Karten mindestens einen Wert von 17 haben, dann darf der Dealer keine weitere Karte ziehen. Falls er jedoch weniger als 17, also 16 oder weniger Punkte hat, dann ist er dazu verpflichtet weitere Karten zu ziehen, bis der Punktwert mindestens 17 ergibt. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass der Croupier das Ass immer als elf zählen muss, solange die 21 nicht überschritten werden. Bei einer Hand aus Ass und sieben, hat der Dealer beispielsweise einen Punktwert von 18 und darf somit keine weitere Karte mehr ziehen. Wenn der Croupier sich überkauft, dann haben alle Spieler, welche zu dem Zeitpunkt noch im Spiel sind, gewonnen. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, dann gewinnen nur die Spieler, deren Kartenwerte näher an der 21 liegen, als die des Croupiers. Bei einem sogenannten „stand off“ einem Unentschieden also, wenn die Karten eines Spielers denselben Wert aufweisen, wie die des Croupiers, dann erhält der Spieler seinen Einsatz ohne jeglichen Gewinn zurück. Wenn ein Spieler gewinnt, dann erhält er einen Gewinn in der Höhe seines Einsatzes. Jedoch gibt es auch gewisse Sonderfälle, welche eine erhöhte Gewinnausschüttung ermöglichen.

Sondergewinne

Die normale Gewinnauszahlung verläuft 1:1, der Spieler erhält also im Falle eines Gewinns, diesen in der Höhe seines Einsatzes. Jedoch gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Spieler einen höheren Gewinn erhalten kann. Jedoch werden diese Sonderregeln nicht überall angewendet. Beispielsweise ist die Regel „Triple Seven“ in Österreich unüblich. Wenn ein Spieler die 21 durch drei Siebenen schafft, dann wird ihm der Gewinn im Verhältnis 3:2 ausgezahlt. Selbiges gilt auch in nahezu jedem Land für ein Blackjack, also die 21, durch die ersten beiden Karten. Ein Blackjack wird höher ausbezahlt, weil es als ein „perfekter“ Gewinn gilt.

Es existieren noch weitere Regeln, wie die „Insurance“, welche eine Versicherung gegen ein Blackjack des Dealers darstellt. Wenn Poker der Croupier als erste Karte ein Ass hat, dann haben die Spieler die Möglichkeit, eine gewisse Summe auf die Insurance-Linie zu legen. Dieses Geld wird im Falle eines Blackjacks des Dealers, im Verhältnis von 2:1 zurückgezahlt. Weiterhin gibt es die Möglichkeit eines „Splits“. Hierbei kann der Spieler zwei oder mehr gleichwertige Karten teilen und dann mit geteilter Hand weiterspielen. Für jede Split-Hand muss der Spieler einen zusätzlichen Einsatz, in Höhe des ursprünglichen Einsatzes zahlen.

Weitere Zusatzwetten sind beispielsweise das „Double“, bei welchem der Einsatz verdoppelt wird und der Spieler noch exakt eine weitere Karte erhält. Weiterhin gibt es in vielen Kasinos die Möglichkeit, darauf zu wetten, dass der Croupier sich in der Runde überkauft. Diese Zusatzwette wird im Verhältnis 5:2 ausgezahlt und kann bei Erfolg sehr lohnend sein. Jedoch sollte beachtet werden, dass nicht in jeder Spielbank, alle Zusatzwetten angeboten werden.